Was sind geschlossene Fonds

In diesem Artikel wird erklärt, was ein geschlossener Fonds ist und wie die Finanzierung möglich ist.

Geschlossene Fonds werden auch als CEF oder Closed End Fund bezeichnet.

Man kann hierbei nur in einem gewissen Platzierungszeitraum investieren.

Diese Fonds werden auch aktiv verwaltet.

Danach wird der Aktienfonds geschlossen.

Man erwirbt hierbei Anteile an einem geschlossenen Fonds mit Chancen und Risiken.

Auch wird man hierbei Unternehmer, oder auch Kommanditist, und kann hierbei mit zum Erfolg beitragen.

Worin kann ein geschlossener Fonds investieren?

Beispiel für geschlossene Aktienfonds:

Immobilienfonds : Gewerbliche Immobilien. Hier werden Ihnen Gewerbeimmobilien, Einzelhandel, Wohnobjekte, oder auch Büros investiert.

Schiffsfonds: Containerschiffe, Spezialschiffe oder Tanker.

Fotovoltaik, Biomasse, Windkraftanlagen.

Gewisse Kapitallebensversicherungen.

Unternehmensbeteiligungen durch private-Equity.

Diese werden auch als alternative Anlagen bezeichnen.

Weitere geschlossene Fonds sind Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen:
(Deutsche Leben) (Britische Leben)

Aber auch so etwas wie Venture-Capital oder Private-Equity Gesellschaften.

Es wird hierbei vom grauen Kapitalmarkt gesprochen, da es keine staatliche Kontrolle gibt, außer der Prospekthaftung.

Chancen und Risiken bei einem geschlossenen Fonds

Oftmals gegründet als Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung, werden bestimmte Kommanditanteile in einem Platzierungszeitraum zum Verkauf angeboten.

Wenn die geplante Kapitalquote erreicht ist, schließt man den Anteil.

Mit diesem Eigenkapital werden die Emissionskosten bezahlt, und zielgerichtete Anlagegüter eventuell mit zusätzlichem Fremdkapital erworben.

Hohe Emissionskosten, von teilweise bis zu 20 %, zudem eine Fremdkapitalquote abhängig vom Anlagegut, zwischen 30 und 70 %, können zusätzliche Risiken sein und die Rendite schmälern.

Die Beträge für ein einzelnes Investment liegen zwischen fünf und 25.000 €, hierbei kommt noch ein Ausgabeaufschlag bis zu 5 %.

Es wird über eine lange Laufzeit sich beteiligt, es gibt keine tägliche Preisfeststellung wie an der Börse, und auch keine Rückgabemöglichkeit.

Teilweise kann an einem Zweitmarkt doch gehandelt werden.

Weitere Risiken

Teilweise bestehenden steuerbegünstigte Fonds, nachträglich können jedoch die steuerlichen Vorteile jedoch vom Staat begrenzt werden.

Da es keinen Einlagensicherungsfonds gibt, besteht das Risiko eines Totalverlustes.

Durch die Rechtsform, kann es zu einer Nachschusspflicht kommen.

Mangelnde Fungibilität, entsteht dadurch, da man eigene Anteile eines Fonds nur verkaufen kann, wenn man einen jeweiligen Käufer findet.

Auch können zu übertragende Anteile begrenzt werden, sollte der Initiator ein Mitbestimmungsrecht auswirken.

Der Investor ist hierbei Mitinhaber und Unternehmer, hat somit Chancen des Marktes, aber auch Risiken.

Steuerliche Aspekte

Steuerlich gesehen können hierbei Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung entstehen.

Auch können Einkünfte aus Gewerbebetrieb, je nach Rechtsform, aus dem Fonds entstehen.

Eine Finanzberatung in Wiesbaden kann hierbei helfen, einen optimalen Fonds aufzusuchen.