Kurzes posting. Die Waschmaschine ist am Wochenende “kaputt” gegangen. Alle Versuche, was zu machen, schlugen fehl (Reset, anders Programm, usw..)
Am Montag angerufen, am Dienstag kam nen Kundendienst, der sich 15 min vorher telefonisch angekündigt hatte. Klasse. Da ich 5 min per Auto von der Arbeit wohne, super!
Tja, da haben sie wohl bei der Produktion geschlampt
Ne Schraube, die die Trommel und Riemenscheibe hält, wurde bei der Produktion so fest angezogen, dass diese nach einigen Waschladungen abreisst… Serienfehler. Ich weiss nicht ,wieviel davon betroffen sind.
Ich war glücklich, dass das noch in der Garantiezeit passiert ist.
So…
Nächste Woche soll das Ding wieder komplett in gang gesetzt werden.
Update
Wurde repariert. Komplette Trommel wurde ausgetauscht. Hätte laut BK 269€ kosten sollen – war aber dank Garantie kostenlos. Ich find das schon Wucher. Wenn ich überleg, dass das Teil nur noch wengie Monate Garantie hatte.
Ich will nicht wissen, wievielen Kunden sowas nach der Garantiezeit passiert ist. Nervig dennoch.
Ich werd ihm Leben kein Bauknecht kaufen. Wenn ich schon überleg: In der Produktion wurd nicht mit Drehmoment gearbeitet, schrauben überdreht.. Selbst der Techniker hat “handfest” angezogen. Handfest kann alles sein! Ich bin Hobbyschraubern am MTB, und hast du alles von 2-20 nm an üblichen Drehmomenten. Handfest!! Wenn ich sowas schon höre! Mein Onkel, der jahrelang als KFZ Meister gearbeitet hat, kann handfest anziehen und dann kommen was mit 10 nm raus..
Defekte Festplatte – schneller Austausch innerhalb 2 Tage
Für den Außendienst, der Notebooks erfahrungsgemäß am stärksten beansprucht, setze ich beruflich fast ausschließlich IBM Notebooks ein. Neuerdings natürlich Lenovo, aber auch hier die Thinkpad Reihe.
Wenn auch die Geräte über Jahre sehr zuverlässig laufen, hatte ich vor kurzem einen Defekt.
Nachweislich war die Festplatte defekt
Dies lässt sich sehr einfach mit dem PC Doktor prüfen, der sich auf der Service-Partition befindet. Oder noch einfacher: Mittels PC-Bios – Festplattentest.
Service telefonisch benachrichtigen
Der Service wurde telefonisch benachrichtigt. Sehr freundlicher Mitarbeiter notierte den Fall. Wichtig: Man braucht die Seriennummer, Kaufdatum, Typ-Nummer und die FRU Nummer. Die FRU Nummer befindet sich auf der Festplatte. Da diese aber eh kaputt ist, stört der Ausbau nicht. Man muss es ja später sowieso tun.
Innerhalb 10 Sekunden ausgebaut, Daten dem Telefonist genannt. Bearbeitungsnummer notiert.
2 Tage später kam das Ersatzteil
Das Alte zurückschicken. Fertig!
Sowas ist Service! Da zahlt man doch gerne etwas mehr oder? Besonders wenn man ein Gerät so schnell wieder funktionsfähig hat. Vergessen darf man dennoch nicht eine Sicherung zu machen.
Ausblick – defekter Akku an älterem Gerät: Auch schnell ausgetauscht
Ebenso zuverlässig, schnell und service-orientiert gestaltete sich ein ählicher Defekt: Ein etwa ¾ Jahr alter Akku ließ sich nicht laden. Mittels baugleichem Laptop gegen geprüft: Akku ist defekt. Auch hier die Hotline verständigt, innerhalb 3 Tage kam ein neuer Akku per Paketdienst
Was kann man tun, wenn beim ASUS Eee PC 701 4G der Lüfter zu laut ist?
Temperatur-Management
Ab einer Temperatur von knapp über 50 Grad CPU Temperatur regelt der Lüfter auf ca. 30 – 40%. Das ist leicht hörbar, kann den einen oder anderen Stören. Da jedoch, auch beim Nichts-Tun die CPU schon 50 Grad erreicht (das ist normal!), kann beim leichten verwenden vom Gerät der Lüfter schon anspringen.
Leider schlecht ist, dass der Lüfter so gut wie nie danach ausgeht.
Dies ist ein Testbericht des ASUS Eee PC 701 4G und spiegelt meine Erfahrungen mit dem Gerät wider.
Kaufdatum
Geliefert wurde das Gerät am 10.10.2008, nachdem ich mir tagelang Gedanken gemacht habe, ob ich das Gerät mir hole.
Kaufgrund
Ich lese schrecklich gerne Ebooks! Das auf meinem Nokia 6630 (so wie früher auch auf dem Nokia 6600) aktuell. Nach ner Stunde lesen auf dem kleinen Display tun einem doch die Augen etwas weh und ich begab mich endlich, nach langem Zögern, auf die Suche nach einer Alternative, um auch mal länger Ebooks lesen zu können.
Alternativen
Es gibt viele Alternativen zum ASUS Eee PC 701, um es als Ebook Reader zu benutzen.
Nokia N8xx Reihe, z.B. Nokia N810.
Als “Webpad” haben diese Geräte ein ca 4″ großes Display, gute Auflösung und würden sich eigentlich eignen, wenn der Anschaffungspreis von 350-400€ nicht gewesen wäre. Zum Testpunkt kosten die Geräte noch 300€, was an sich vom Preis ok her ist. Aber mir doch auch etwas zuviel gewesen für das kleine Display.
Größeres Handy
Tja, da gibts ja praktisch nur wenige Telefone mit Touchscreen und großem Display. Und Normal-Display-Handys mit Tastenfeld blähen die Größe nochmals auf… Und im Krankenhaus sind die halt verboten (Selbst mit Flug-Modus aktiviert!).
Ich hätte mich z.B. mit dem Nokia 5800 angefreudet, großes Display z.B., hätte jedoch wieder die Nachteile eines Handys (Krankenhaus / Funkstrahlung / hoher Preis).
PALM
Die können praktisch nix, und sind teuer (Tungsten, ~ 150€), oder können viel, aber nichts wirklich gut und sind übertrieben teuer (T|X – jenseits 200€). Viel sofort weg.
Alter PALM
Bei ebay hab ich mir nen Palm505 geschossen und werde mal schauen, wie sich der eignen wird. Wird aber erst nächste Woche eintreffen.
Notebook 15″
ich habe noch ein 14″ oder 15″ Notebook, älterer Generation. Aber die sind vom Display und Gewicht zu groß und schwer, um mal “eben” Ebooks zu lesen.
Richtiger Ebook Reader
Beispiel Kindle oder Sony – kann nix, hat zwar klasse Display, aber einfach zu teuer. Ich glaub der Kindle hat noch nicht mal ne Hintergrundbeleuchtung oder so.
Eee PC 9 “
Der 9″ kostete ca 60€ mehr als die 7″ Version und ich wollte ja einen möglichst günstigen Ebook-Reader haben.
Was kann das Gerät praktisch
Mit 600 Mhz, 512 MB RAM sind doch Grenzen gesetzt. Viele haben das Gerät z.B. mit RAM erweitert oder technisch aufgebohrt. Als Einsatz, neben dem Ebook-Lesen, sehe ich z.B. Surfen im Internet, Recherche, oder einfach Spass haben. Filme gucken, Musik hören, Fotos zeigen.
Zum langen texten ist die Tastatur zu klein. Für vieles andere die CPU Leistung zu mager, für anderes das Display zu klein. Es ist halt ein Nieschenprodukt. Weder Ersatz für ein 14/15″ Notebook, noch für einen Standard-PC!
Es kann praktisch immer dabei (mit 1 KG Gewicht mit Akku) sein, ohne zu stören.
Monitor – Display (Helligkeit, Größe)
Der Monitor ist klasse. Er ist zwar mit 7″ Display und einer krummen Auflösung von 800×480 klein. Aber die Leuchtkraft ist sehr hell. Und mit einem Spezialtool kann man die Helligkeit sogar noch über den Herstellerwert verdoppeln. Das Display ist scharf und überall gut lesbar.
Nachteilig sind hier die krumme Bildhöhe von 480px, statt üblicherweise 600px. Das ist beim Browsen nicht so schlimm, jedoch sind viele Systemdialoge in Windows (Eigenschaften, Einstellungen, Programme) für mindestens 800×600 ausgelegt.
Abhilfe schaffen übergansweise zwei Tools: Das eine komprimiert eine höhere Auflösung auf die kleine Auflösung. Es wird mehr angezeigt, aber das Bild ist unscharf.
Das andere Tool bewegt den Bildschirm beim Erreichen des Randes mit der Maus nach unten / oben. Astray plus als Beispel oder das Asus-hauseigene Tool.
Ich hätte mir eine Auflösung von 800×600 gewünscht.
Das Display ist NICHT SPIEGELND!!!!!!!!! Ein echter Vorteil, sodass das Teil auch mal draussen benutzt werden kann. Danke ASUS, wenigstens ein Notebook-Hersteller, der keine (nachgewiesen!) augenschädliche Displays verbaut.
Lautsprecher
Laut und Klar.
Ausstattung – Anschlüsse
Das Teil hat irgendwie alles. 3x USB, LAN, WLAN, VGA, Soundausgang, Webcam, Cardreader, usw… Ein optisches Laufwerk vermisse ich nicht. Wozu wirklich??? Windows wird mit einem alten USB-CDROM installiert. Fertig. DVDs guck ich auf meinem Stand-PC.
Ich hatte zuerst Bluetooth vermisst. Aber das kann man mittels USB Adapter nachrüsten.
Tastatur
Druckpunkt und Hub sind 1A. Dennoch ist die Tastatur mit 83% der Standard-Notebook-Tastaturen für mich zu klein. Ich tippe nicht gerne darauf, da ich auch große Hände habe.
Akku
Der Akku hält ca 2,5 h bei mittlerer Benutzung (WLAN, Web-Surfen, mittleres Display). Leider etwas mager!
Beim Ebook-Lesen ohne WLAN komm ich an ca. 3 h heran.
Ladegerät
Das Ladegerät muss bemängelt werden. Ausgeschaltet wird de Akku in ~ 2 h vollgeladen. Das ist ok. Aber im Betrieb wird der Akku kaum geladen. Hier sollte das Netzteil etwas größer Dimensioniert werden, sodass man auch während dem Arbeiten den Akku laden kann.
Temperatur und Wärme
Bei normalem Betrieb wird das Gerät leicht warm. Geschätzte 30Grad (bissel mehr als Handwarm) an der Unterseite. Wärme wird an allen Seiten abgegeben, auch über die Tastatur. Bei Bedarf läuft ein Lüfter an. Ich finde es ok, wenn ich CPU-freudliche Anwendungen wie Ebook-lesen benutze. Jedoch bei CPU-Lastingen Dingen wird das Gerät dann doch wärmer.
Es wird aber nie wirklich heiss.
Lüfter / Geräusche
Der Lüfter springt bei ca 55 Grad CPU Temperatur an. Dann brummelt er doch hörbar, aber leise vor sich hin. Komischerweise geht er so gut wie nie danach mehr aus.. Deswegen eignet sich das Tool eeectl, um den Lüfter manuell einzustellen besser.
Preis
Ich habe ca. 200€ dafür bezahlt. Für die Funktionen ein gutes Gerät!
Touchpad
Das Touchpad ist sehr berührungsfreundlich, genau und präzise. In etwa die gute Qualität wie ich das von IBM Thikpad her kenne!
SSD Festplatte
Die SSD Festplatte ist mir 4 GB klein.Selbst mit abgespecktem XP+Treiber sind ca 1,5 GB belegt.
ABER: Man merkt den Vorteil deutlich an. Die Reaktionszeiten vom Programmen beim Laden sind gefühlt besser als mit einer Festplatte. Auch treten keine Klacker-Geräusche vom Zugriff oder Lagergeräusche wie bei 2,5″ Festplatten auf.
Dass das ganze auch im Betrieb natürlich erschütterungsfrei ist – klasse! Keine Angst vor Headcrash, Wackel oder mal auf den Tisch im Betrieb hinlegen. Ich find das klasse.
Gehäusequalität – Verarbeitung – Scharnier
Erstaunlicherweise ist die Qualität absolut hochwertig! Klappert nix, wackelt nix, knarzt nix. Wie ich das von Lenovo Thinkpads her kenne. Das hat mich echt überrascht! Auch die Scharniere sind stabil. Das display lässt sich aber nicht komplett flach umklappen, sondern nur im Winkel von 130 Grad.
Linux oder Windows
Ich hab Linux 2 Stunden drauf gehabt.. Dann hats mir gereicht, mich ständig an irgendwas anderes gewöhnen zu MÜSSEN. Ich mag MÜSSEN nicht. Bei mir steht WOLLEN im Vordergrund. Und wenn ich die Möglichkeit habe, dann WILL ich kein Linux.
Sicher ist das Glaubensfrage, oder wie auch immer. CDROM Laufwerk angeschlossen, XPSP3 installiert. 2 h Später alles mit Tools und Treiber fertig.
Belegt auch nicht mehr Speicher oder sonstwas. Läuft Stabil und ist auch nicht ressourcenfressender. Laden tut das ganze in 45 Sekunden. Und ich habe nicht mit Nlite abgespeckt.
Dennoch ist die Linux-Version für einsteiger einfach zu verwenden, ladet schnell und hat praktisch alles onboard.
Bugs /Selbstentladung / Lüfter
Mies, ja, mies, ist, dass sich der Akku im Standby oder Aus-Zustand extrem schnell entladet. Hier hilft nur Akku entnehmen.
Das Netzteil ist zu klein dimensioniert.
Der Lüfter könnte später anspringen.
Empfohlene Erweiterungen (RAM / SDHC Karte)
Mit 1 GB RAM laden die Programme und Windows schneller. Wollt ihr mehr Daten speichern, nutzt den SDHC Slot und kauft euch eine 16 GB Karte.
Stromverbrauch
Ich hab ein Energycheck 3000 und kann damit Präzise den Strom messen.
Ohne Akku, am Netzgerät:
13,5 W, minimales Display, 600 Mhz, WLAN aus.
+3 W mit WLAN
+ 3 W mit höchster Display Helligkeit
0 W Unterschied mit Onboard Sound an / aus. Bringt nix!
+3 W wenn auf 900 Mhz getaktet, statt 600 Mhz
0 W Unterschied auf 450 Mhz getaktet
Wenn ich also will, kann ich auf ca 22 Watt Stromverbrauch hochkommen..
Aus-Zustand, ohne Akku. 0 Watt am Netzteil. Das Gerät verbraucht also kein Strom wenn es aus ist.
Akku Aufladen: Ca 22-25 Watt aus dem Netzteil ziehend.
Man sieht also, dass es mit ~14 Watt, 16 mit WLAN, sehr sparsam ist.
Fazit
Viele Stärken, wenig schwächen, alternativ jedoch 9″ Display, damit man mehr sieht oder 10″ mit größerer Tastatur.
Auch gibt es neuere Eee PC mit ATOM CPUs, die noch besser mit dem Akku haushalten sollen.
Sicher werd ich mir irgendwann mal ein 9″ mit ATOM CPU zulegen.
Aber zum Tippen im Bett und bloggen nehm ich immer noch lieber mein 15″ Notebook und guter Tastatur.
Bauknecht WAT Care 12 – Bericht mit Test und Erfahrungen – meine erste eigene Waschmaschine und mein Erfahrungsbericht dazu.
Warum Toploader
In meiner alten Wohnung hatte ich einen Toploader, der im Mietpreis der Wohnung enthalten war. Ich war überrascht wieviel Wäsche doch in dieses kleine Ding passte.
Und dennoch kam ein ganzer Berg sauber gewaschene Wäsche heraus, um einen ganzen Wäscheständer zu beladen.
Ich dachte mir: Wenn ich mal meine Eigene hole, dann ein Toploader.
Vorteile:
Platzersparnis. Kompakter als die Frontloader.
Von oben beladbar. Endlich kein blödes Bücken mehr.
Einfacher stellbar. So habe ich meine Maschine seitlich an die Wand gestellt und befülle parallel zur Wand. Probiert das mal mit nem Frontloader – geht natürlich nicht. Man ist bei so einem Toploader so viel flexibler.
Nachteile:
Höherer Preis.
Nicht so hohe Schleuderzahl – etwas schlechtere Schleuderwirkung.
Bedienung
Die Bedienung ist quasi idiodentischer. Es man benötigt nur das Drehrad. Stellt das gewünschte Programm ein und drückt auf Start.
Empfehlen würde ich jedem aber, die Programmübersicht zu studieren. Denn in den Programmen ist z.B. auch sowas wie Gewichtsempfehlungen drin, maximale Schleuderzahl, usw..
Für mich habe ich das passende Programm mit 40 Grad Mischwäsche gefunden.
Nach einer Stunde ist die Wäsche durch und sauber. Klasse!
Die alte gemietete Waschmaschine hat 2,5 h gebraucht. Und nein – das war keine Vollwäsche mit Vorwaschprogramm…
Es gibt auch noch Schnellprogramme und Sparprogramme…
Und für die DAUs unter uns: Die Maschine erkennt auch, sollte die Wasserzufuhr geschlossen sein.
Anschluss
Es war alles an Kabel und Leitungen enthalten. Jedoch auch hier bitte die Anleitung lesen!
Man muss die Verpackung komplett entfernen und auch die Motorsicherung im Rücken der Maschine abschrauben. Das geht zwar einfach – doch wenn man wie ich z.B. zuerst die Maschine stellt und dann die Anleitung lest, merkt man, was man falsch gemacht hat
Ablauf ins Waschbecken.
Zulauf am Wasserhahn verschrauben.
Los.
Auch solltet ihr die erste Waschladung OHNE Wäsche ausführen. Damit spült ihr alle Herstellungsreste aus der Maschine.
Lautstärke
Was ok ist, ist dass die Maschine auch bei 1200 Umdrehungen akzeptabel ausgewuchtet ist und nicht so extrem rumhüpft wie andere billige Kandidaten.
Wasserverbrauch – gemessen
Gemessen habe ich 55 Liter Wasser. Etwas mehr als Herstellerangaben. Aber ich find das akzeptabel für 5 Kilo / nen ganzen Korb voll Wäsche. Man muss sich das mal vor Augen halten!
Nen vollen Eimer Wasser pro Kilo Wäsche. Das ist doch effizient!
Für meine erste Waschmaschine bin ich sehr mit der Bauknecht WAT Care 12 zufrieden. Ich hoffe sie hält lange.
Garmin nüvi 350T TMC Test Navigationsgerät Routenplaner. Testbericht des portablen Reisebegleiter mit 33 europäischen Karten, Staumeldung, langer Akku-Laufzeit.
Kaufdatum
Gekauft im März 2008.
Preis
Ca. 200€. Ich benötigte noch einen Mehrfachstecker für den Zigarettenanschluss.
Kaufgrund
Routenplanung wurde klassisch mittels maps.google.de ausgeführt und ausgedruckt und auf die Fahrt genommen. Mag dies bei Autobahnfahrten noch funktioniert haben. Im Stadtverkehr erzeugte diese Art der Fahrzeugführung hektische Bewegungen, Lenkrad, Auto und Stadtplan zeitlich zu koordinieren.
Weitere Kandidaten
Mein Gang ging in das örtliche Elektro-Kaufhaus.
Navigo fiel flach: Die Geräte haben in der günstigen Version im Vergleich mit Garmin schwach leuchtende Displays. Und noch ärgerlicher: Einen Glanzlack-Rahmen um das Display. Da fragte ich mich: Was, wenn die Sonne auf das Gerät scheint? Das muss doch zusätzlich den Fahrer blenden!
TomTom fiel flach – eigentlich um. Denn die Standard-Verbauten Saugfüße fielen sogar im Geschäft reihenweise von der Wand ab. Und so was soll an de Scheibe halten? Dazu kommt noch eine mit 2 h kurze Akkulaufzeit.
Falk hat schöne Modelle. Doch leider nicht in der Einsteiger und Mitteklasse! Da sind die Geräte groß, dick und klobig im Design.
Nun ja… Und dabei hatte ich noch von keinem Gerät die Software getestet. Alleine die Haptik und Optik genügten schon zu einem Nein-Danke!
Garmin gelang es dann, optisch schöne, kompakte Geräte anzubieten.
Einsatz
Ich nutze es zur Routenplanung. Ein Highlight sind für mich die Punkte Sehenswürdigkeiten / Erholung … Also die Points of Interests. Es gibt viel, was im Gerät gespeichert ist. Befindet man sich im Ziel oder Ausgangsort, oder auch entlang der Strecke kann einem das Gerät zeigen, was es sehenswertes gibt.
Eine wirklich tolle Funktion!
Startzeit
Das Gerät ist sehr schnell bereit. Nach ca 45 Sekunden könnt ihr eine neue Route eingeben oder die vorhandene fortsetzen.
Zusatzfunktionen
Es gibt noch so was wie MP3 Player und andere Tools – die nutze ich aber nicht wirklich und sehe es als Spielerei (Hörbücher, Währungsrechner …)
Mittels SD Karten kann man mehr Karten nachrüsten.
Der interne Gerätespeicher ist auch Nutzbar. Ca 600 Mbyte sind frei. In Windows werden somit 2 Laufwerke erkannt – interner Speicher und SD Slot.
Akku
Für mich war eine lange Akkulaufzeit wichtig. Ich möchte ja auch mal zu Fuß oder mit dem Rad eine Tour machen. Mit angegebenen 8 h ist das eine lange Akkulaufzeit.
Stauempfänger TMC
Nun, das hätte ich nicht gebraucht. Ich dachte, der Empfänger wäre integriert. Aber nein, auch hier muss man eine sehr lange und unpraktische Antenne am Gerät seitlich anbringen.
Es ist nicht möglich, die Antenne im Akku-Modus zu nutzen. Das ist eine fummelige Aktion: Gerät in Saugnapf stecken. Mit 12V Anschluss verbinden. Antenne seitlich in Mini-USB stecken und irgendwie um den Rückspiegel binden.
Sieht unmöglich ist und ist ebenso unpraktisch.
Aber! Der Empfänger funktioniert zuverlässig. Ich lasse das Teil jedoch daheim, wenn ich nicht auf Autobahnen fahre.
Ausstattung
Gigantische Ausstattung! Sagenhaft! Gerät, Lederetui, USB-Kabel zum Laden und Updaten, Handbuch, Saugnapf, Ladekabel für Steckdosen, TMC Antenne – wirklich alles was man braucht!
Ich vermisse jediglich eine kleine Schlaufe am Gerät, wie man das von Digital-Kameras kennt. Dann ist es unwahrscheinlicher, dass das Gerät beim Betrieb als Fußgänger runterfallen kann.
Display
Das Display des Garmin nüvi 350T ist Spitze! Tagsüber ist es sehr gut ablesbar. Im hellsten Modus erkennt man sogar mit aufgezogener Sonnenbrille und bei Sonnenlicht alles sehr gut.
Nachts kann man auf blendarm und wenig-schwach leuchten.
Übrigens schaltet das Gerät im Nachtmodus auf eine blendarme Kartendarstellung um /schwarzer Hintergrund nachts / weißer Hintergrund tagsüber.
Die Berührungsempfindlichkeit ist hervorragend. Leicht drücken – passt. Solltet ihr die Symbole nicht so gut treffen, versucht eine Kalibrierung des Displays. Bei mir wurde es danach noch genauer.
Tonausgabe
Die Sprecherin ist sehr gut verständlich. Die Tonausgabe ist ausreichend laut für normalen Gebrauch. Da ich aber auch im Auto Musik höre, könnte es etwas lauter sein.
Garmin nüvi Routenplanung
Routenplanung einfach, wie man es erwartet von dem Garmin nüvi 350T TMC! Land / Ort / Strasse / Hausnummer eingeben – dann geht es los!
Die Darstellung in 2D und 3D ist übersichtlich und logisch.
Selbst beim absichtlichen Verfahren findet das Gerät in 2 Sekunden nach einer Neuberechnung den weg wieder.
Einzig die Aktualisierung des Standortes könnte etwas schneller sein. Z.B. im Kreisverkehr reagiert das Gerät etwas langsam. Aber das sind wirklich nur Feinheiten, die nicht wirklich stören.
Toll ist, dass man Routen automatisch (schnellste oder kürzeste) für verschiedene Fahrzeugtypen (PKW, LKW, Bus, Taxi, Notdienst) und Fußgänger einstellen kann.
Bei einem Stau oder Baustelle drückt man Umleitung. Und das Gerät leitet einen um.
Hat man die TMC Antenne, erscheint ein Karo auf dem Bildschirm und man kann auswählen, ob man umgeleitet werden möchte.
Es gibt Favoriten, womit man letzte Suchergebnisse anfragen kann oder schnell nach Hause geleitet wird.
Nachtfahrt
Für eine Fahrt bei Nacht empfehle ich, ein Stück Karton zu Recht zu schneiden und damit die Oberseite abzudecken. Sonst scheint das Display an die Frontscheibe.
Warum das 350T
Ich wollte
ein günstiges Gerät.
keinen Schnickschnack wie Bluetooth.
Mehr als DACH Karten und zwar europaweit.
Stauempfänger.
In einem Prospekt sah ich das Garmin nüvi 200. Ich entschied mich aber für das Garmin nüvi 350T TMC . Denn als Vorteil:
TMC
33 europäische Karten statt nur D A CH im Garmin nüvi 200.
Akkulaufzeit 8 Stunden im Garmin Nüvi 350T TMC statt 5 Stunden im Garmin nüvi 200.
Somit blieb das 350T über.
Positionierung im Auto
Ich habe es kurz hinter dem Tacho montiert. Die Position zentral hinter der Frontscheibe hat mir nicht gefallen.
Karte
Nun … Die Karten für Deutschland sind detailliert. Sogar kleine Gassen sind vorhanden. Ich kann nur nicht sagen, wie alt diese sind. Ich schätze aber auf 1 Jahr alt. Denn eine umgelegte Autobahnauffahrt, die Anfang 2007 fertig wurde, kannte das Gerät nicht.
Verarbeitung
Die Verarbeitung könnte höherwertiger sein. Mir fehlt z.B. Gummi-Staubschutzkappen für die SD-Car slots / externen Anschlüsse am Gerät. Jeder günstige MP3-Player hat so was.
Auch ist das verwendete Material “knarzig”. Beim Drücken des Gerätes kniercht der Kunststoff. Für mich ist dies ein Zeichen, dass ein anderes Material sicher besser gewesen wäre. Die Konkurrenz ist da aber auch nicht besser.
Die Antenne muss ausgeklappt werden. Das finde ich schade. Aber bei allen teureren Modellen mit dem neuen SirfStar Chip war das so. Scheint wohl dann so sein zu müssen. Nur die günstigen Geräte haben eine integrierte Antenne. Das finde ich persönlich praktischer und schöner. Hat aber wohl Einschränkungen, sonst hätten es die teureren Geräte auch.
Form
Das 4:3 Display ist sehr praktisch und macht sich durch die kompakten Maße in der Jackentasche auch gut.
Handbuch
Man benötigt eigentlich nur das Mini-Handbuch. Wer es genauer haben möchte, ladet sich das vollständige Handbuch von der Homepage runter.
Dort gibt es übrigens auch gelegentlich Updates für die interne Software.
Empfehlung
Eine Empfehlung! Es sind nur Kleinigkeiten, die am Gerät man verbessern könnte. Es überzeugt mich und auf jeder Tour habe ich es dabei.