Warum schreibe ich einen Weblog und welche Ziele habe ich mit meinem WordPress Blog?
Warum schreibe ich einen Blog
WordPress ist meine erste Blogsoftware, die ich zum schreiben von Blogs nutze. Erste Gehversuche gestalteten sich sehr produktiv und einfach. Alleine aus den ersten Erfahrungen mit WordPress, Plugins, Themes und Webservern sind zum Zeitpunkt eine Menge guter und vielbesuchter Beiträge entstanden.
Mir gefällt das informative Schreiben der Beiträge. Ich versuche Erfahrungen, die ich gemacht habe benutzerfreundlich zu gestalten. So sollte ein lesenswerter Inhalt erstellt werden.
Meine Inhalte sollen auch suchmaschinenfreundlich indiziert werden. Der Nutzen ist für die Besucher schneller zu erkennen: Würde mir die Seite bei der Problemstellung helfen oder nicht? Ist sie lesenswert, oder nicht?
Kommentare, Anfragen, Trackbacks und Pings zeigen, dass Beiträge einen Wert zugestanden werden. Dieser Wert wird durch Besucher erstellt. Dies stellt mich zufrieden und motiviert mich zusätzlich.
Motivation ist der Antrieb der Ideen. Besucher und deren Besuche ist das Resultat der Arbeit.
Persönliche Ziele durch das Schreiben des Blogs
- Vermitteln eines informativen Gehaltes. Informationen sollen nützlich aufbereitet sein und Hilfestellung bieten.
- Darstellung meines Alltags. Welche Themen neben WordPress und Blogs beschäftigen mich? Und was könnte für Besucher interessant sein?
Technische Ziele meines Blogs
Das erste Ziel war das Schreiben von mindestens 25 Beiträgen. Erst danach wollte ich meinen Blog von meiner Testinstallation auf meine Live-Seite umschalten.
Aus den 25 Beiträgen wurden ca. 30 Beiträge. Aber ich habe Wochen getüftelt, bis ich mir sicher war: Jetzt können wir live gehen.
Nach dem Go-Live möchte ich innerhalb 6 Monate folgende technischen und quantitativen Ziele erreicht haben.
Ziele für die nächsten 6 Monate:
- 100 Blog Beiträge.
- 50 – 100 Besucher täglich.
- 25 – 50 Suchanfragen täglich.
25 regelmäßige RSS Abonnenten.
Zu den nicht so quantitativ definierbaren Zielen gehören:
- Regelmäßige Kommentare von Besuchern.
Sind diese Ziele erreichbar
Ich denke, fast alle Ziele sollten erreichbar sein. Besucheranzahl, Suchanfragen und Beitragsanzahl sind feste Werte, mit denen man arbeiten kann. Das sind auch feste Ziele, die man sich vor Augen halten kann.
Was etwas schwer sein könnte, könnten regelmäßige RSS Abonnenten sein. Die Technik ist für mich recht neu. Und ich kann auch schlecht einschätzen, nach welchen Kriterien meine Seiten abonniert werden. Nützlich, sicher. Aber schwierig wird der Faktor zu erkennen, warum wie lange man Abonnent ist und was der entscheidende Grund ist, einen RSS Feed zu beenden.
Wie messe ich Erfolg und Ziele
Statistische Erhebungen lassen sich sehr einfach mit Google Analytics und diversen Statistik Tools für WordPress durchführen. Damit ist die Nachverfolgung der Ziele immer einsehbar und kontrollierbar.
Warum sollte man Ziele haben
Um es einfach auszudrücken: Ziele für einen Blog verhindern, dass dieser vor sich her dümpelt. Es soll ein Ansporn sein sich regelmäßig mit einer beliebigen Thematik auseinander zu setzen.
Regelmäßiges Schreiben trainiert zudem Schreibstil, Kommunikationsfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit. “Am Ball zu bleiben” zeigt zusätzlich persönliche Fähigkeiten. Sicher ist Kontinuität das schwierigste am Führen eines privaten Blogs.
Wie sieht die Zukunft des Blogs aus
Nun, von 6 Monaten sind mit dem Schreiben dieses Beitrags gerade 1 Monat abgelaufen.
Statistiken zeigen erste Erfolge:
- Ziel: 100 Blog Beiträge – erreicht: 54.
- Ziel: 50 – 100 Besucher täglich- erreicht: ca. 20 – 30.
- Ziel: 25 – 50 Suchanfragen täglich – erreicht ca. 10 – 15.
Ziel:25 regelmäßigeRSS Abonnenten – erreicht ca. 10.
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Das mit den Feeds und den RSS-Abonnenten ist eine zwiespältige Sache. Denn RSS ist zunächst nur eine technische Möglichkeit. Besonders beliebt ist diese technische Möglichkeit bei Menschen, die eine technische Möglichkeit schon als Selbstzweck schätzen.
Dass jemand regelmäßig den Feed abholt, bedeutet noch nicht, dass die Inhalte auch gelesen werden. Ich selbst bin jemand, der Feeds von vielen Blogs (und anderen Quellen) regelmäßig (sogar stündlich) automatisch abholt, auch von solchen Quellen, die ich gar nicht regelmäßig lese. Der Vorteil für mich ist die Möglichkeit zur Suche in diesen Quellen, gelegentlich mache ich davon Gebrauch, wenn ich an einem Thema sitze, das auch einen Einblick in andere Gedanken erfordert. Die abonnierten Artikel überfliege ich bei meiner täglichen Lektüre allerdings nur — ganz im Gegensatz zu meiner Lieblingslektüre im Internet.
Ich weiß, dass andere Menschen ähnlich vorgehen. Die Aussagekraft der Anzahl von Abonnenten ist also eher gering.
In letzter Zeit sind die meisten Blogs so konfiguriert, dass die Feeds nur einen Auszug der Blogartikel enthalten. Für den Abonnenten des Feeds bedeutet das, dass er zur Ansicht des vollständigen Posts in das “richtige Blog” schauen muss. Das hat einen Grund. Content-Diebe können sich sehr leicht der Feeds bedienen, um das Werk anderer Menschen mit Werbung zu versehen und an weiteren Stellen zu veröffentlichen — und leider kommt dieser eher asoziale Missbrauch einer technischen Möglichkeit recht häufig vor. Wer RSS-Feeds zur Verfügung stellt, die den gesamten Text der Posts enthalten, macht es diesen Content-Dieben relativ leicht. Durch die Zweitveröffentlichung gibt es zu allem Überfluss auch noch eine Abstrafung durch Google, denn dort wird duplizierter Inhalt an allen Stellen im Ranking herabgesetzt.
Natürlich gibt es auf der anderen Seite wieder legitime Anwendungen für das automatische Übernehmen von Inhalten. Ich erlaube eine solche Übernahme zum Beispiel explizit in meinem Lizenztext, da ich über jeden einzelnen Mirror für meine Texte froh bin. Dass ich Feeds mit vollem Textumfang ausliefere, versteht sich dabei von selbst. Und dass mehrere Websites meine Inhalte übernehmen, ist mir nur recht.
Die Folge ist aber, dass ich keine Kontrolle mehr darüber habe, wie viele Leser meine kleinen Texte wirklich erreichen. Ich kann also kein einfaches, quantitatives Maß mehr anlegen und muss mich auf weichere, qualitative Maße verlegen, wenn ich wissen will, wie mein Schreiben rezipiert wird. Dazu gehört etwa die regelmäßige Prüfung, wie oft charakteristische Fragmente aus meinen Texten von anderen Autoren zitiert werden — um mir diese Mühe mit Google zu erleichtern, bediene ich mich einer Reihe eher ungewöhnlicher und antiquierter Floskeln und in letzter Zeit auch einer etwas eigenwilligen Interpunktion. Da die meisten Zeitgenossen Zitate über die Zwischenablage übernehmen, erhalte ich so gute Möglichkeiten. Aber es ist eben nicht mehr so bequem wie eine Zählung der Seitenzugriffe.
Kurz gesagt: RSS versaut die Statistiken…
Und. Ist dabei dennoch eine nützliche Möglichkeit zur Publikation.
Hallo Elias,
danke für deinen guten Kommentar. Dazu muss ich noch ein paar Dinge anfügen:
Zu dem Thema “Content-Diebstahl” habe ich auch schon meine Erfahrungen machen müssen und kürze jetzt auch Beiträge.. Ich finde das leider nicht schön, aber anderes geht es leider nicht mit einfachen mitteln.
Zum Thema RSS-Feeds und Duplicate Content musst du dir keine Sorgen machen. Ich weiss nicht mehr wann genau es war, ich glaube Ende 07 oder Anfang 08 sagte Google, dass RSS Feeds nicht mehr im Index landen. DC-Sorgen sind also ade. Du musst auch keine robots-Dateien oder sonstigen No-Index Methoden einstellen.
Dein Feed gelandet höchstens in die Blog-Suchmaschine
Früher war das leider mal anders.. zum Glück hat google das geändert. Wie andere Suchmaschinen arbeiten weiss ich nicht. Bei 98% Suchanfragen per Google ist mir das auch egal …
Um deine Texte mit einem “Wasserzeichen” zu versehen, welches du per Web-Suche findest, gibt es z.B:
http://bueltge.de/wp-feed-plugin/204/
Hallo,
danke für deinen Kommentar. Bevor ich den Blog startete, machte ich meine Erfahrungen mit http://www.nanokultur.de/ – Joomla CMS. Von daher weiss ich, dass man nicht vorschnell ins Netz preschen sollte. Etwas Geduld, Test und Planung ist besser.
Interesting post. I have made a twitter post about this. Hope others find it as interesting as I did.
thanks for sharing~
bloggen ist einfach guT! weiter so!
@mika yeah, that was stupid from your side